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SVJS – Poysdorf 3:1

SVJS – Poysdorf 3-1 (3-1)
Nagy 2x, Hanke; Malek; Reserven 4-0
 

Verdienter Sieg nach einer starken Vorstellung des ganzen Teams. 

Nach den nicht überzeugenden Vorstellungen der letzten Wochen, empfingen wir mit Poysdorf einen an und für sich unangenehmen Gegner und uns war bewußt, das wir mit ähnlichen, leidenschaftslosen Auftritten wie zuletzt, gegen diese Mannschaft nicht gewinnen werden können. 

Poysdorf steckt überraschenderweise mitten im Abstiegskampf und wollte natürlich die drei Punkte aus Jedenspeigen entführen, um sich so schnell wie möglich den Abstiegsrängen zu entfernen. 

Man muss aber gleich sagen, von einem Punktegewinn war Poysdorf eigentlich weit entfernt. Im Gegensatz zu den letzten Spielen, agierten wir wieder wie gewohnt, nämlich stark und aggressiv im Zweikampf und offensiv mit hoher Laufbereitschaft. Gestalteten sich die ersten Minuten noch recht ausgeglichen, jedoch ohne einer gefährlichen Torchance auf beiden Seiten, übernahmen wir im Laufe der ersten Halbzeit immer mehr das Kommando und erspielten sich auch einige gute Möglichkeiten. 

Eine davon nutzte Nagy, als er einen Abpraller, den Poysdorf mehrmals nicht aus dem 16er befördern konnte, hoch in die lange Ecke, unhaltbar für Staniek, versenkte. Poysdorf versuchte jetzt, mehr aufs Tempo zu drücken und schnell den Ausgleich zu erzielen. Zwingende Torchancen ergaben sich aber nicht, da wir defensiv sehr gut standen und bei den brenzligen Situationen unser Libero immer Herr der Lage war. 

Trotzdem gelang Poysdorf, eigentlich aus dem Nichts, der Ausgleich. Ein Freistossgeschenk (Geschenk deshalb, weil der Schiedsrichter als Einziger auf dem Platz ein Handspiel gesehen hat) nutzte Malek zum 1-1. Jetzt war Poysdorf wieder im Spiel und hätte wieder die Chance auf drei Punkte gehabt. 

Tja, hätte, denn von der Auflage weg, gelang uns der erneute Führungstreffer. Auflage – der Ball wird steil auf den rechten Flügel gespielt – Maßflanke – und Hanke sagt Danke, 2-1. Die richtige Antwort auf den Ausgleich. 

Meiner Meinung nach, war Poysdorf sichtlich geschockt, denn ich kann mich eigentlich an keine gefährliche Aktion von Poysdorf, aus der ersten Halbzeit mehr erinnern. Obendrein gelang uns in der 44. Minute aus einem Elfmeter noch das 3-1. Wobei ich aber sagen muss, das nicht jeder Schiedsrichter diesen Elfmeter gibt. Es war zwar sicher ein Foul, jedoch nicht absichtlich und auch nicht schwer, jedoch war halt ein Körperkontakt da und der hat genügt, um unseren Spieler zu Fall zu bringen. Aber wie gesagt, jeder Schiri pfeift denn nicht. Nagy lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und trifft zum 3-1. 

Wer in der zweiten Hälfte auf einen Sturmlauf von Poysdorf gewartet hat, wartet wahrscheinlich immer noch. Wir schalteten einen Gang zurück und verwalteten eigentlich das Ergebnis ohne Probleme, hätten aber trotzdem, bei konsequenterer Chancenverwertung, noch ein-zwei Tore erzielen können.  

Auf der Gegenseite gab es kaum eine Torchance, welche erwähnenswert wäre. Einige Corner, einige versuchte Weitschüsse, mehr nicht. Nicht eine 100%-ige Möglichkeit auf Seiten Poysdorfs, obwohl ich einigen den Willen nicht absprechen möchte. Aber wenn einige in der Mannschaft herumrennen, als würde es sie nichts angehen, dann kann man im Abstiegskampf nicht bestehen, aber es soll nicht mein Problem sein. 

Fazit: Ein verdienter 3-1 Sieg für unsere Farben, da wir endlich wieder einmal so aufgetreten sind, wie man es von uns gewohnt ist. Jedoch dürfen wir uns auf den bisherigen Leistungen nicht ausruhen, da noch einige schwere Spiele zu bestreiten sind.  

Für ein Poysdorf in dieser Verfassung, wird der Klassenerhalt zwar nicht unmöglich, aber sehr schwer zu erreichen sein. Mir unerklärlich, wie eine Mannschaft, die vor zwei Jahren noch alles in Grund und Boden geschossen hat, diese Saison ganz einfach nicht auf die Füsse kommt. Auf alle Fälle wirds eine Zitterpartie bis zum Schluss.