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SVJS – ATSV Deutsch/Wagram 2-2

SVJS – ATSV Deutsch/Wagram 2-2 (0-1) Schön, Hanke; Aschinger, Schmidt

 

Knapp am ersten Sieg vorbei

 

Diese Runde stand uns mit dem Titelkandiaten Deutsch/Wagram eine schwere Aufgabe bevor, obwohl man in unserer Situation ohnehin von keiner leichten Aufgabe mehr sprechen darf.

 

Nach den drei roten Karten aus der Vorwoche mussten wir die Mannschaft wieder mal umkrempeln, aber anscheinend haben sich diese Umstellungen bezahlt gemacht.

 

Denn es entwickelte sich von Anfang an, ein recht ausgeglichenes Spiel, mit leichter Feldüberlegenheit von Wagram, zumindest in der ersten Hälfte. Im Gegensatz zu den vorherigen Partien standen wir aber diesmal defensiv sehr gut und liessen kaum Chancen für den Gegner zu. Wir wiederum spielten auch offensiv einige gute Angriffe, jedoch bleiben auch hier die zwingenden Torchancen aus.

 

Nachdem Wagram´s Pöschl die grösste Torchance der ersten Halbzeit vergeben hatte, indem er alleine vor dem Tormann stehend, zu lange mit dem Abschluss wartete und so ein Verteidiger noch klären konnte, musste eine Standardsituation für den Führungstreffer herhalten. Haas dreht einen Freistoss gekonnt Richtung Tor, Schmidt springt in die Flanke und fälscht den Ball zum 0-1 ab. Hier sah der Tormann zwar nicht glücklich aus, allerdings hatte er keine Chance an den Ball zu kommen.

 

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte ereignete sich nichts großartiges mehr und so ging es mit diesem Resultat in die Kabinen.

 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste Hälfte, ein ausgeglichenes Spiel mit kaum zwingenden Torchancen. Es wurden zwar auf beiden Seiten gute Angriffe vorgetragen, jedoch fehlte der konsequente Abschluss oder es wurde überkombiniert, was einen Ballverlust zur Folge hatte.

 

In der 52 Minute scheiterte Haas mit einem gut angetragenen Freistoss am Schlussmann der Heimmannschaft, das wäre wahrscheinlich die Entscheidung gewesen.

 

In der 56 Minute gelang uns dann durch Schön der Ausgleich zum 1-1, höchst kurios, das muss ich zugeben. Denn Wagram´s Tormann Schlosser schlug sich einen, wahrscheinlich als Stanglpass, gedachten Schuss, selbst ins Tor. Hatten wir vielleicht diesmal wirklich ein wenig Glück??

 

Sah ganz so aus, denn durch den Ausgleich motiviert, bekamen wir leichte Feldüberlegenheit, vor allem über die Flanken konnten wir Druck erzeugen und es lag auch irgendwie der Führungstreffer in der Luft – und der fiel dann auch€¦..

 

Nämlich in der 70 Minute, als der kurz zuvor eingewechselte Michael Hanke, eine Flanke im zweiten Versuch im Tor unterbringt. Riesengrosser Jubel auf den Rängen und bei den Spielern, sollte uns ausgerechnet gegen den vermeintlich stärksten Gegner eine Sensation gelingen? Aber noch waren 20 Minuten zu spielen.

 

Wagram versuchte jetzt, mit Wut im Bauch, noch zum Ausgleich zu kommen. Angetrieben von Haas, der seinen Liberoposten aufgegeben hatte und versuchte das Spiel seiner Mannschaft anzukurbeln, bekam Wagram wieder ein wenig Oberhand. Bei uns schwanden schön langsam die Kräfte, jedoch gab jeder Spieler wirklich alles was er hatte, nur um die ersten drei Punkte ins Trockene zu bringen.

 

Leider war aller Einsatz vergebens, denn in der 86 Minute gelang Aschinger per Kopf der 2-2 Ausgleich, quasi eine Kopie vom 0-1, Freistossflanke Haas, Kopfball, Tor. Sehr, sehr bitter.

 

Wer aber jetzt dachte, wir würden den Kopf in den Sand stecken, der irrte, denn wir bekamen noch einmal die zweite Luft und Chancen im Minutentakt, um die Partie doch noch für uns zu entscheiden.

 

So stand einmal Orlanrejawu nach schönen Solo alleine vor Schlosser, schoss aber drüber. Genauso ging es Schön, der zwei-dreimal auf und davon ging, sich aber dafür entschied gleich aufs Tor zu schiessen, anstatt den Ball überlegt einzuschieben. Aber kein Vorwurf an die beiden, es ist ja schon mal wichtig, das wir überhaupt zu Chancen kommen und wenn der Knoten mal platzt, dann werden diese auch wieder verwertet werden.

 

So blieb es beim, für Deutsch-Wagram aufgrund der Schlussphase, vielleicht doch etwas glücklichem 2-2. Für uns war es wichtig zu sehen, das wir durchaus mithalten können, wenn wir unser Spiel durchziehen und diszipliniert beim Mann stehen. Mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen, noch ist kein Grund um die Köpfe hängen zu lassen.