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SVJS – Asparn/Zaya 3:1

SVJS – Asparn/Zaya 3-1 (0-0)
Diem, Schneider David 2x; Schöfmann; Reserven 5-0 

Wer nach dem vorwöchigen Leistung gegen Großschweinbarth geglaubt hat, das es gegen Asparn ein Spaziergang wird, hat sich bitter getäuscht.  

Begann das Spiel in den ersten zehn Minuten noch relativ ausgeglichen, so übernahm Asparn im Laufe der Partie immer mehr das Kommando. Sie agierten wie man es von einer Mannschaft erwarten muss, welche noch dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigt. Hohe Laufbereitschaft, kompromisslose Zweikampfführung und enormer Einsatz, welchen wir im Gegensatz, zumindest in der ersten Hälfte, vermissen liessen. 

Das Resultat der Überlegenheit von Asparn waren zB ein Stangenschuss von Fiala, eine Riesenmöglichkeit von Schöfmann, der aber freistehend vorm Tormann den Ball nicht im Gehäuse unterbrachte, des weiteren noch ein guter Weitschuss von Fiala, welcher auf Raten gebändigt werden konnte. Obendrein entstand bei den vielen Flanken und Cornern auch immer Gefahr. Jedoch gelang es Asparn nicht, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen und so ging es mit 0-0 in die Pause. Chancen auf unserer Seite, Fehlanzeige. 

Mit besseren Vorsätzen wollten wir die zweite Hälfte beginnen und sie begann auch wirklich sensationell, allerdings für Asparn. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld, der Ball wird schnell zu Schöfmann gespielt, welcher vom 16er abzieht. Sein Schuss wird noch abgefälscht und kullert am Tormann, welcher bereits am Weg in die Ecke war, mittig ins Tor, da alle Rettungsversuche fehlschlugen. 

Wer jetzt auf eine Trotzreaktion gehofft hatte, wurde leider enttäuscht. Am Spiel änderte sich, bis auf einen Lattenschuss von Hanke, eigentlich nichts, im Gegenteil, Asparn spielte munter weiter aufs 2-0 und hatte auch ein paar Chancen dazu, die beste vergab Fiala, als er freistehend am 16er zum Abschluss kam, jedoch den Ball nicht verwerten konnte. Als dann noch obendrein Weiser ausgeschlossen wurde, dachte wohl schon die meisten, das diese Partie gegessen war. Aber anscheinend dürfte gerade dieser Ausschluss die Initialzündung zu einem €žfinale furioso€œ gewesen sein, da wir jetzt alle Eigenschaften zeigten, die uns auszeichnen, eben nämlich Einsatz, Kampf und Laufbereitschaft. 

Asparn machte vielleicht den Fehler, eben weiter auf die endgültige Entscheidung zu drängen, denn in der 75. Minute war auf der rechten Seite viel Platz, ein Wechselpass wird auf Diem gespielt, welcher aus der eigenen Hälfte bis zum gegnerischen 16er sprintet und dann mit dem linken Fuss die Kugel unhaltbar im langen Eck versenkt, 1-1. 

Unmittelbar darauf bekamen wir einen Freistoss von der halblinken Seite zugesprochen. Dieser wird hoch in den Asparner Strafraum getreten und unser €žLanger€œ macht wieder sein Kopfballtor, 2-1, das Spiel innerhalb von zwei Minuten gedreht. Und als könnte es für Asparn nicht noch schlimmer kommen, verloren sie in der 78 Minute Goalie Ackerl, nachdem er wegen eines Torraubfouls ausgeschlossen wurde.  

Asparn versuchte zwar mit dem Mute der Verzweiflung noch zumindest zu einem Punkt zu kommen, jedoch ergaben sich keine zwingenden Chancen mehr. Den Schlusspunkt setzte dann David €žFritsch€œ, nachdem er in der 94 Minuten einen Freistoss genau ins Kreuzeck gezimmert hat. 

Resumee: Asparn um nichts schlechter als wir, jedoch agierten sie meiner Meinung nach, nach dem Führungstreffer zu offensiv und dies wurde von uns brutal bestraft. Zumindest einen Punkt hätten sie sich auf alle Fälle verdient gehabt, aber so ist es halt im Fussball, innerhalb von Minuten dreht sich eine Partie. Auf alle Fälle muss man Asparn ein Kompliment machen, der Einsatz für den Abstiegskampf stimmt auf alle Fälle, wenn sie auch noch ein wenig Glück haben, ist der Klassenerhalt sicher zu schaffen. 

Zu unserer Leistung in den ersten 70 Minuten hülle ich lieber den Mantel des Schweigens, die restlichen 20 Minuten entschädigten allerdings für einiges und dürften unsere Fans wieder zufriedengestellt haben. Auf alle Fälle wieder drei wichtige Punkte um unser Saisonziel schon vorzeitig zu erreichen.