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Seriensieger Pirawarth ist nicht zu stoppen!

Datum 2004-10-18
Quelle NÖN
Autor Michael Doschek
Rubrik 1. Klasse Nord
Seite 91
Kategorie Sportliches

Sereinsieger Pirawarth ist nicht zu stoppen
1. Klasse Nord / Josef Gaismayer fixierte mit einem Tausenguldenschuß den neuten Sieg en suite und drei Punkte gegen Verfolger Jedenspeigen.

Pirawarth – Jedenspeigen 1:0
Der Erste gegen den Zweiten, das Überraschungsteam der Saison gegen einen der heißesten Titelanwärter oder auch jenes Team, mit den meisten geschossenen Toren gegen die beste Abwehr der Liga. All das sollte ein großes Spiel versprechen. Ganz so war es nicht und doch lieferten sich beide Mannschaften ein ansprechendes Match, viel mehr aber einen erbitterten Kampf mit teils harten Einlagen. Der umsichtige Schiedsrichter Fuchs zückte so gleich sieben Mal den gelben Karton. Ladislav Benicek wurde gar vorzeitig unter die Dusche geschickt. Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel nahm Jedenspeigen das Heft in die Hand und kam auch zu einigen guten Möglichkeiten. Pirawarths Schlußmann Michael Weiss wirkte dabei zwar nicht immer ganz sattelfest, konnte seinen Kasten aber sauberhalten. Besonders der junge David Schneider bereitete der Hintermannschaft des Tabellenführers immer wieder Probleme, Kapital daraus konnten die Gäste freilich keines schlagen.

Pirawarth drückte nach der Pause auf die Tube
Kurz vor der Pause verzeichneten die Hausherren ihre beste Chance, im Gegenzug scheiterte der ansonsten farblose Ralbovsky mit einem tollen Weitschuß nur knapp. Nach dem Seitenwechsel ein komplett anderes Bild. Nun übernahm Pirawarth klar das Geschehen und spielte eine Vielzahl an Chancen heraus. Tomic vergab freistehend, Benicek setzte einen Freistoß an die Latte und nach rund einer Stunde musste Torhüter Martin Hörstlhofer in höchster Not retten. In der 81. Minute sprang Libero Josef Gaismayer für den Torjäger vom Dienst, Ludek Cervenka, der diesmal bei Helmut Kitzl gut aufgehoben war, ein: Nach einem Freistoß sprang der Ball von der Mauer zurück, der Abwehrchef nahm sich ein Herz und hämmerte das Leder ins rechte Kreuzeck zum vielumjubelten Siegestreffer. Pirawarth zieht damit weiter auf und davon, will vom Meistertitel aber nichts hören: „Wir denken nach wie vor von Spiel zu Spiel“, so die bescheidene Parole von Erfolgs-Coach Pavel Nozicka.