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Nur einer wurde „Opfer“ der Schnittsaison

Datum 2009-06-29
Quelle NÖN
Autor David Aichinger
Rubrik 1. Klassse Nord
Seite 88
Kategorie Sportliches

Nur einer wurde Opfer der „Schnittsaison“
1. Klasse Nord / Die Klassenreform forderte fünf Absteiger. Bis auf Eckartsau konnten sich alle Bezirksteams retten.

Die 1. Klasse Nord hat eine der spannendsten Saisonen ihrer Geschichte hinter sich gebracht. Einige Worte und Namen lagen Beteiligten und Interessierten wochenlang auf der Zunge – die NÃ?N hat einige davon zusammengefasst.

Klassenreform
„Wieviele Vereine steigen nun wirklich ab?“ Vor allem im Frühjahr verging kaum ein Tag, an welchem nicht über diese Frage und ihre Antwort diskutiert wurde. Letztendlich waren es fünf. Das bedeutete, dass bis kurz vor Saisonschluss zwei Drittel der Klasse noch in Abstiegsgefahr waren. Die Luft wurde immer heißer und immer dünner. Getroffen hat es aus dem Bezirk Gänserndorf letztlich nur Schlusslicht Eckartsau.

Schön, Schön, Schön
Ein junger Jedenspeigener hat es geschafft, sich binnen einer Saison in aller Munde zu spielen, besser gesagt – zu schießen. Im Vorjahr lag der 17-jährige mit 4 Saisontoren noch auf Platz 64 der Schützenliste, heuer ging es mit 20 Volltreffern ab auf Platz 5. Eine Marke, die ihm vorher wohl kaum jemand zugetraut hatte. Selbst nach seinem Hattrick bei Jedenspeigens 5:1-Sieg in Hohenau in Runde zwei gratulierte im Hohenau-Obmann Roman Hallas nur mit Vorbehalt: „Wahnsinn. Der Bursche hatte den Tag seines Lebens.“ Schön bewies das Gegenteil und hielt die Leistung konstant.

Sensationsteam
Der SV Jedenspeigen überraschte von der ersten Runde weg alle – inklusive sich selbst. Ohne großartige Transfers galt die Mannschaft von Hans Kraus als heißer Abstiegskandidat, mauserte sich aber eher zum Titelanwärter. Zu Beginn der Saison sogar drei Tage an der Tabellenspitze, ließ Jedenspeigen auch im Frühjahr nicht nach und verdiente sich den Titel „Überraschung des Jahres“.